Die 8 Faktoren, die du beim Kauf eines Standmixers unbedingt berücksichtigen solltest

Wenn man noch keinen Standmixer besitzt, sollte man nicht einfach den Nächstbesten auf Amazon bestellen, ohne sich vorher einmal damit beschäftigt zu haben, was man persönlich überhaupt braucht. Das kann vor allem viel Geld sparen. Andererseits muss man auch keine Wissenschaft aus dem Mixerkauf machen. Auf dieser Seite werde ich dir die wichtigsten Kriterien vorstellen, auf die du unbedingt achten musst, ohne dabei bis ins allerletzte Detail zu gehen, damit du keinen Fehlgriff machst. Ich habe diesen Fehler anfangs gemacht und hatte einen Mixer, bei dem ich nur auf einen günstigen Preis geguckt habe. Doch wirklich Mixen konnte er nicht. Jedes mal blieben selbst bei weichen Bananen grobe Stückchen übrig. Um dir so etwas zu ersparen, solltest du dir daher genauer Gedanken darüber machen, welcher Standmixer am besten zu dir passt.

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ModellSpringlane Kitchen 942900Philips HR3655/00homgeek Smoothie MakerPhilips HR2195/08Klarstein 4060656083822
Leistung2000 W1400 W2000 W900 W1200 W
Fassungsvermögen2,5 Liter1,8 Liter2 Liter2 Liter1,8 Liter
Umdrehungen/Min32.00035.00030.00021.00020.000
Zubehör+ inkl. Rezeptheft
+ Reinigungsfunktion
+ Stößel
+ inkl. zwei Trinkflaschen+ Stößel+ Stößel
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1. Leistung

Der Motor eines Standmixers ist dazu da, die Klingen möglichst schnell und mit möglichst viel Kraft zum Rotieren zu bringen. Seine Leistung ist entscheidend dafür, wie stark und wie schnell sich die Klingen drehen. Für die Shakes, die du zum Zunehmen brauchst, empfiehlt es sich, einen Mixer mit mindestens 900 Watt zu haben. Damit hat er genug Power, Lebensmittel wie Haferflocken, Nüsse und Obst zu zerkleinern. Also gilt, je mehr Watt ein Mixer hat, desto besser und schneller zerkleinert er die Zutaten. Die Umdrehungen/Min sollten bei einem Mixer mindestens 20.000 betragen. Auch hier gilt, je mehr, desto besser. Insgesamt ist aber wichtig, dass die Werte eines Mixers gut zusammenpassen, sodass er nicht extrem gut in einem Punkt und extrem schlecht in einem anderen ist. Lieber solltest du zu einem Mixer greifen, der in allen Punkten gut ist.

Natürlich verbraucht ein Mixer mit 1500 Watt mehr Strom, als ein Mixer mit 900 Watt. Allerdings ist dies ein nicht so großer Nachteil, da man den Mixer ohnehin pro Einsatz maximal eine Minute am Laufen hat. Den Unterschied wird man somit kaum auf der Stromrechnung erkennen.

2. Klingen

Nicht nur der Motor eines Standmixers ist für eine gute Zerkleinerung der Zutaten verantwortlich, sondern auch die verbauten Klingen. Ein Mixer kann den besten Motor haben, doch wenn die Klingen unscharf sind, bringt einem das herzlich wenig.

Viele Hersteller werben mit der Anzahl der Klingen. Das tun sie auch aus gutem Grund, denn je mehr Klingen ein Mixer hat, desto größer ist die Schnittfläche und desto besser werden die Zutaten kleingehackt. Auch die Mixzeit verkürzt sich durch eine höhere Anzahl an Klingen.

3. Material

Das Material des Behälters ist in den meisten Fällen entweder Plastik oder Glas. Hier gibt es pauschal kein richtig oder falsch. Es kommt viel mehr auf persönliche Vorlieben an. Die Vorteile eines Plastikbehälters sind vor allem das geringe Gewicht und der niedrige Preis. Ein Glasbehälter wirkt allerdings hochwertiger, ist dafür aber auch schwerer. Das Gewicht kann es daher beim Reinigen etwas schwerer machen. Außerdem zerkratzen Glasbehälter nicht und verfärben sich auch nicht, was bei Plastikbehältern nach einer gewissen Zeit schon passieren kann. Bei Plastik-Mixern gilt zudem unbedingt darauf zu achten, dass diese BPA-frei, also frei von Weichmachern sind.

4. Fassungsvermögen

Gerade das Fassungsvermögen ist wichtig für dich, wenn du dir Shakes zum Zunehmen machen willst. Hierbei solltest du darauf achten, dass du einen Mixer mit mindestens 1,5 Litern Fassungsvermögen hast. Besser ist aber eher noch etwas mehr, denn Shakes, die ich dir hier empfehle, fassen ungefähr 1,5 Liter. Würdest du daher einen 1,5 Liter Behälter mit dieser Menge an Zutaten randvoll füllen, wird er dir mit Sicherheit um die Ohren fliegen.

5. Anzahl der Programme

Dir ist sicher schon aufgefallen, dass die meisten Standmixer eine Vielfalt an verschiedenen Mixprogrammen anbieten.

Die häufigsten stelle ich dir hier vor:

1. Smoothie-Funktion:

Viele Mixer haben eine sogenannte Smoothie-Funktion. Diese sorgt dafür, dass der Mixer auf volle Leistung schalten kann, um somit Obst und Gemüse in seine Fasern zu zerkleinern. Für Shakes zum Zunehmen, die die typischen Zutaten enthalten, benötigst du nicht unbedingt eine Smoothie-Funktion. Doch wenn du dir auch gerne einmal eine wahre Vitaminbombe mit deinem Mixer zubereiten möchtest, kommst du um diese Funktion nicht herum. Hierbei solltest du vor allem auf eine hohe Leistung und gute Klingen achten.

2. Pulse-Funktion:

Bei der Pulse-Funktion ist der Name Programm. Sie lässt die Klingen pulsieren, also abwechselnd langsam und schnell rotieren. Das bewirkt, dass die Zutaten im schnellen Zustand gemixt werden und im langsamen wieder hinunter zu den Klingen laufen können. Somit minimiert man die Anzahl der Stückchen, die nachher in deinem Shake zu finden sind. Gerade bei Nüssen ist eine Pulse-Funktion wichtig, da diese im normalen Modus durch die Rotation leicht oberhalb der Klingen bleiben und diese so nur selten berühren.

3. Ice-Crush-Funktion:

Mit einigen Mixern kann man auch Eiswürfel zerkleinern. Das kann besonders lecker sein, wenn man damit auch mal ein leckeres Erfrischungsgetränk im Sommer machen will. Ähnlich, wie bei der Pulse-Funktion zerkleinert der Mixer das Eis in Intervallen. Wenn einem diese Funktion wichtig ist, sollte man nicht auf ein zu günstiges Produkt zurückgreifen, da diese oft das Eis nicht richtig zerkleinern können und viel Wasser am Boden übrig bleibt.

6. Reinigung

Die wahrscheinlich nervigste Sache bei Shakes ist, dass man danach immer den Mixer saubermachen muss. Hierbei ist es wirklich wichtig, dass man ihn wirklich ummittelbar nach dem Mixen sauber macht. So braucht man oft nur einen starken Wasserhahn und muss noch nicht einmal Spülmittel verwenden, um den Mixer ausreichend sauber zu bekommen. Wartet man zulange damit, setzen sich die Reste schnell fest an den unzugänglichsten Stellen fest und man hat viel Mühe, ihn wieder richtig zu reinigen. Aber auch hier kommen einem einige Hersteller entgegen. Manche Standmixer haben ein Reinigungsprogramm, die einem die Arbeit abnehmen kann. Doch eine solche Funktion findet man eher im höheren Preissegment. Allerdings sind viele Mixer dafür spülmaschinengeeignet, sodass man in dem Fall keine Mühen um die Reinigung hat.

Tipp
Haben sich doch mal hartnäckige Reste festgesetzt, wirkt das Einweichen mit Gebissreiniger wahre Wunder.

7. Zubehör

Manche Mixer bieten außerdem ein attraktives Zubehör. Der Philipps HR3655/00 ist ein gutes Beispiel dafür. Bei ihm sind im Lieferumfang zwei hochwertige Trinkflaschen enthalten. Andere Mixer bieten zum Beispiel kleine Kochbücher mit Beispielshakes- und Smoothies. Oft wird außerdem ein Stößel mitgeliefert, wie es beispielsweise beim Philips HR2195/08 der Fall ist. Das ist ein längerer Plastikstab, mit dem man während des Mixvorgangs verhindern kann, dass sich Zutaten oben stauen. Man drückt sie damit einfach nach unten, sodass sie wieder in die Klingen geraten. Das ist erfahrungsgemäß vor allem bei Smoothies sehr nützlich.

8. Preis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis spielt natürlich auch eine große Rolle. Nach diesen 7 Faktoren, auf die man beim Mixerkauf achten sollte, konntest du dir sicherlich ein Bild davon machen, was dein perfekter Mixer können muss. Alle Mixer, die ich dir hier vorstelle, bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn du lediglich ein paar mal pro Woche einen Shake machst, reicht für dich absolut ein Mixer wie der Philips HR2195/08* oder der AIMORES DE-CB98-BK02*. Wenn du dir aber wie ich jeden Tag 1-2, oder sogar mehr Shakes machst, empfehle ich dir einen hochwertigeren Mixer, wie den Springlane Kitchen 942900* oder den Philips HR3655/00*. Diese verlieren auch nach Jahren nicht an Qualität und es ist meiner Meinung nach eine wirklich gute Investition, wenn man sich regelmäßig Shakes zum Zunehmen machen möchte. Ich wäre aber vorsichtig bei Modellen, die weniger als 40€ kosten. Aus eigener Erfahrung ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fehlkauf und resultiert darin, dass man sich schnell einen anderen kauft. So günstige Mixer haben im Normalfall einfach nicht die Power, die es für solche Shakes benötigt.

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ModellSpringlane Kitchen 942900Philips HR3655/00homgeek Smoothie MakerPhilips HR2195/08Klarstein 4060656083822
Leistung2000 W1400 W2000 W900 W1200 W
Fassungsvermögen2,5 Liter1,8 Liter2 Liter2 Liter1,8 Liter
Umdrehungen/Min32.00035.00030.00021.00020.000
Zubehör+ inkl. Rezeptheft
+ Reinigungsfunktion
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